Die Qualität des Rohrbodens ist entscheidend für die Leistung und Lebensdauer von Wärmetauschern. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie Rohrböden und Leitbleche fachgerecht prüfen, welche Standards gelten und worauf Einkäufer achten müssen. Die Inhalte basieren auf praktischer Erfahrung und technischen Normen.
Wie prüft man die Löcher im Rohrboden? Zunächst müssen Anordnung, Mittenabstand, Durchmesser und Toleranzen der Löcher gemäß Zeichnung überprüft werden. Für Rohrböden in Wärmetauschern nach GB 151 (Klasse I) gelten spezifische Vorgaben. Bei Kupfer-Nickel-Legierungen sollten die Toleranzen strenger sein, um Überdehnung zu vermeiden. Eine Stichprobenprüfung im Mittelwinkelbereich von mindestens 60° ist erforderlich. Welche Abweichungen sind zulässig? Bis zu 4% der Löcher dürfen um 0,15 mm vom Standard abweichen, jedoch maximal an 5 Stellen.
Wichtig: Die Oberflächenrauheit (Ra) der Rohrbodenlöcher sollte 12,5 µm nicht überschreiten, besonders bei verfahren wie Rohrdehnung oder Schweißverbindungen.
Was ist bei der Materialprüfung zu beachten? Bei geschweißten Rohrböden müssen Stumpfschweißnähte vollständig geröntgt oder ultraschallgeprüft werden. Nach JB 4730 muss die Strahlenprüfung Stufe II und die Ultraschallprüfung Stufe I entsprechen. Verbundrohrböden benötigen eine Wärmebehandlung und 100% Ultraschallprüfung nach JB 4730 Klasse I. Die Dicke der Verbundschicht muss der Zeichnung entsprechen. Wie wirkt sich das Material auf die Haltbarkeit aus? Ungenügende Bearbeitungszugaben oder dünnere Verbundschichten können Montageprobleme verursachen.
Wie wird die Breite der Lochbrücke geprüft? Im Mittelwinkelbereich (≥60°) muss die Brückenbreite den Zeichnungsvorgaben entsprechen, mindestens jedoch den Werten für Klasse-I-Rohrbündel nach GB 151. Die Qualitätsrate sollte 96% nicht unterschreiten. Wo liegen häufige Fehler? Beim Bohren können Durchmesser und Toleranzen überschritten werden, was zu übermäßiger Dehnung der Rohre führt. CNC-Bohrmaschinen bieten hier höhere Genauigkeit, sind aber in der chemischen Industrie noch nicht Standard.
| Prüfpunkt | Standard (GB 151 Klasse I) | Zulässige Abweichung | Messmethode |
|---|---|---|---|
| Lochdurchmesser | Gemäß Zeichnung | Max. +0,15 mm an 4% der Löcher | Messschieber, Lehren |
| Mittenabstand | Zeichnungsvorgabe | ±0,3 mm | Koordinatenmessgerät |
| Lochbrückenbreite | Mindestwert nach Norm | Min. 96% Qualitätsrate | Optische Prüfung |
| Oberflächenrauheit | Ra ≤ 12,5 µm | Keine Abweichung | Profilometer |
Welche Anforderungen gelten für Leitbleche? Lochdurchmesser und Toleranzen müssen der Zeichnung entsprechen, mindestens aber den Werten für Klasse-I-Rohrbündel nach GB 151. Bei Kupfer-Nickel-Legierungen sind die Anforderungen strenger. Die Außenkreis-Rauheit (Ra) sollte 25 µm nicht überschreiten, und Kanten müssen entgratet sein. Wie schützt man die Rohre? Bei Kupfer-Nickel-Legierungen sind 30°-Fasen an den Lochenden nötig, um Kratzer zu vermeiden. Häufige Fehler sind ungenügendes Entgraten oder falsche Fasen, was die Lebensdauer des Wärmetauschers verkürzt.
Bei der Zwischenprüfung von Rohrböden und Leitblechen fallen oft Bearbeitungsfehler auf. Dazu gehören ungenügende Zugaben bei Verbundrohrböden, Wechsel des Bohrers während der Bearbeitung oder nicht fachgerechtes Entgraten. Solche Fehler können dazu führen, dass Dichtschweißungen an Rohrboden nur oberflächlich haften und die Lebensdauer des Wärmetauschers beeinträchtigt wird.
Zusammenfassend ist die Prüfung von Rohrboden und Leitblechen ein kritischer Schritt in der Wärmetauscherproduktion. Was können Einkäufer tun? Sie sollten auf dokumentierte Prüfberichte nach JB 4730 und GB 151 achten, insbesondere bei Sonderwerkstoffen. Wie verbessert man die Genauigkeit? Der Einsatz von CNC-Bohrmaschinen und regelmäßige Stichprobenprüfungen sorgen für höhere Qualität. Welche Rolle spielt die Oberflächenbehandlung? Richtiges Entgraten und Fasen schützt die Rohre und gewährleistet stabile Schweißverbindungen.
请输入搜索关键字
确定