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Lord Fin Tube-Wärmetauscherrohr SA 268-TP410

Wärmetauscherrohr SA 268-TP410

Was ist ein Wärmetauscherrohr SA 268-TP410? Bei dieser Spezifikation handelt es sich um nahtlose oder geschweißte Rohre aus martensitischem Edelstahl, die gemäß der Norm SA-268 der American Society of Mechanical Engineers (ASME) gefertigt werden. Die Bezeichnung TP410 steht für eine spezifische Legierung innerhalb der TP400-Serie.

Zusammensetzung von Wärmetauscherrohr SA 268-TP410

Welche Elemente machen das Material aus? Die chemische Zusammensetzung ist der Schlüssel zu den Eigenschaften. Die folgende Tabelle listet die genauen Werte auf.

Element Anteil (%) Funktion und Einfluss
Chrom (Cr) 11,5 – 13,5 Bildet die passive Schutzschicht und sorgt für grundlegende Korrosionsbeständigkeit.
Kohlenstoff (C) max. 0,15 Erhöht die Festigkeit und Härte, ein niedriger Gehalt verbessert die Schweißbarkeit.
Mangan (Mn) max. 1,0 Unterstützt die Desoxidation während der Stahlherstellung und verbessert die Bearbeitbarkeit.
Silizium (Si) max. 1,0 Wirkt als Desoxidationsmittel und erhöht die Festigkeit.
Nickel (Ni) max. 0,75 Kann in Spuren vorhanden sein, um die Zähigkeit zu unterstützen.
Phosphor (P) max. 0,04 Ein Begleitelement, das minimal gehalten wird, um Versprödung zu vermeiden.
Schwefel (S) max. 0,03 Wird niedrig gehalten, um die Schweiß- und Warmumformeigenschaften zu verbessern.

Mechanische Eigenschaften von Wärmetauscherrohr SA 268-TP410

Wie verhält sich das Material unter Belastung? Die mechanischen Kennwerte definieren die Einsatzgrenzen. Typische Mindestwerte nach der Norm sind:

Eigenschaft Wert (Mindestanforderung) Prüfbedingung / Anmerkung
Zugfestigkeit 485 MPa (70.300 psi) Bei Raumtemperatur gemessen.
Streckgrenze 275 MPa (40.000 psi) Dehngrenze Rp0,2.
Bruchdehnung 20 % Bei einer Messlänge von 50 mm (2 Zoll).
Härte max. 95 HRB Rockwell-Härte B-Skala.

Korrosionsbeständigkeit von Wärmetauscherrohr SA 268-TP410

Wo kann das Rohr zuverlässig eingesetzt werden? SA 268-TP410 bietet eine gute Beständigkeit in mild korrosiven Umgebungen. Dazu zählen viele atmosphärische Bedingungen, frisches Wasser, Dampf und verschiedene organische Chemikalien. Wie verhält es sich im Vergleich? Gegen chloridhaltige Medien oder stark oxidierende Säuren ist es weniger resistent als austenitische Stähle wie TP304 oder TP316. Für solche Fälle sind speziellere Wärmetauscherrohr-Varianten zu prüfen.

Wichtiger Hinweis zur Materialauswahl: Die endgültige Wahl des Rohrmaterials hängt immer von den spezifischen Betriebsbedingungen ab. Dazu zählen Temperatur, Druck, exakte Medienzusammensetzung und mögliche Spannungsrisse. Eine Beratung durch Materialexperten ist entscheidend.

Herstellung von Wärmetauscherrohr SA 268-TP410

Wie werden diese Rohre produziert? SA-268 TP410 Rohre können sowohl nahtlos gezogen als auch aus Blech geschweißt werden. Nach der Formgebung ist oft eine Wärmebehandlung notwendig, um die gewünschte Kombination aus Zähigkeit und Festigkeit (martensitisches Gefüge) einzustellen. Welche Schweißverfahren eignen sich? Gebräuchliche Methoden wie WIG- (Wolfram-Inertgas) und MIG-Schweißen (Metall-Inertgas) kommen zum Einsatz. Eine nachträgliche Wärmebehandlung der Schweißnaht wird empfohlen, um die optimalen Korrosionseigenschaften wiederherzustellen.

Anwendungen für Wärmetauscherrohr SA 268-TP410

In welchen Industriebereichen findet man diese Rohre? Typische Einsatzgebiete sind Anlagen, die eine Kombination aus mäßiger Korrosionsbeständigkeit, Druckfestigkeit und Temperaturbeständigkeit erfordern.

  • Energieerzeugung: Rohrbündel in Kondensatoren und Niederdruck-Kesselbereichen.
  • Petrochemie: Wärmeübertrager für Prozessströme in Raffinerien, die nicht stark aggressiv sind.
  • Allgemeiner Anlagenbau: Rohre für Prozessheizungen, Wärmetauscher in geschlossenen Kreisläufen.
  • Industrielle Heizsysteme: Einsatz in bestimmten Warmwasser- oder Dampferzeugern.

SA-268 TP410-Rohre sind daher eine wirtschaftliche und zuverlässige Lösung für viele Standardanwendungen im Wärmetauscherbau.

Vergleich mit anderen Werkstoffen für Wärmetauscherrohre

Welche Alternative kommt wann infrage? Diese Gegenüberstellung hilft bei der ersten Einordnung.

Werkstoff (nach ASME SA-268) Hauptvorteile Typische Einschränkungen Kostenfaktor (relativ)
TP410 (martensitisch) Gute Festigkeit/Härte, mäßige Korrosionsbest., kostengünstig. Eingeschränkt gegen Chloride und starke Säuren. Niedrig
TP304 (austenitisch) Sehr gute allgemeine Korrosionsbeständigkeit, gut schweißbar. Anfällig für Spannungsrisse in chloridhaltiger Umgebung. Mittel
TP316 (austenitisch) Hohe Beständigkeit gegen Chloride und verschiedene Säuren. Höherer Materialpreis aufgrund des Molybdän-Anteils. Hoch
SA-268 TP410 Rohre im Lager oder Fertigungsumgebung

Die Auswahl des richtigen Wärmetauscherrohr-Materials ist ein kritischer Schritt im Anlagenbau. SA 268-TP410 stellt eine bewährte, wirtschaftliche Option für eine breite Palette von Anwendungen dar, bei denen extreme Korrosionsbeständigkeit nicht die primäre Anforderung ist. Die Einhaltung der Normvorgaben während der Fertigung und Verarbeitung gewährleistet dabei die langfristige Zuverlässigkeit der Wärmetauschersysteme.

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